Buy Now Pay Later – ab 2026 unter EU-Kontrolle
Der Inhaber der Schuldnerberatung Vitovec Bernhard Vitovec begrüßt die Entscheidung der Europäischen Union, die Zahlungsmethode Buy Now Pay Later (BNPL) ab 2026 strenger zu regulieren. Immer häufiger wenden sich Ratsuchende an uns, die durch BNPL-Angebote in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Mit der neuen EU-Verbraucherkreditrichtlinie wird ein wichtiger Schritt zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher getan.
BNPL-Angebote wirken auf den ersten Blick harmlos: Einkäufe werden sofort geliefert, die Zahlung erfolgt später oder in Raten. Doch in der Praxis zeigt sich, dass viele Menschen den Überblick verlieren und mehrere kleine Kredite gleichzeitig bedienen müssen. Die EU hat erkannt, dass BNPL rechtlich einem Kredit gleichgestellt werden muss – und hat mit der Richtlinie EU 2023/2225 klare Vorgaben beschlossen.
Neue Regeln ab 2026
• Bonitätsprüfung: Anbieter müssen die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden prüfen, bevor ein BNPL-Geschäft abgeschlossen wird.
• Transparenz: Verbraucher erhalten künftig verständliche Informationen über Kosten, Laufzeiten und mögliche Gebühren.
• Widerrufsrecht: BNPL-Verträge unterliegen den gleichen Widerrufsfristen wie klassische Kredite.
• Kleinstkredite: Auch Zahlungsaufschübe unter 200 Euro werden reguliert.
Stellungnahme der Schuldnerberatung Vitovec
„Wir sehen täglich, wie schnell BNPL zur Schuldenfalle werden kann. Viele Betroffene unterschätzen die Risiken und geraten durch mehrere kleine Kredite in ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten. Die neuen EU-Regeln sind ein wichtiger Schritt, um Verbraucher vor Überschuldung zu schützen“, erklärt die Schuldnerberatung Vitovec.
Fazit: Die Schuldnerberatung Vitovec sieht die EU-Regulierung als Meilenstein im Kampf gegen Überschuldung. BNPL bleibt bestehen, wird aber künftig nicht mehr als „unkontrollierter Mini-Kredit“ angeboten. Verbraucher erhalten mehr Schutz und Klarheit – ein wichtiger Schritt für finanzielle Stabilität und Prävention.
Quellen: