Insolvenzvermeidung

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Insolvenzvermeidung ist eine Alternative

Die Insolvenzvermeidung ist gegenüber einem Insolvenzverfahren eine gute Alternative. Zusammen mit den Gläubigern wird ein Vergleich geschlossen, dessen Grundlage ein aussagekräftiger Regulierungsplan ist.

Entscheidend ist, dass der Schuldner die ausstehenden finanziellen Mittel organisiert. Hierbei ist es angebracht, dass der Betrag höher ist, als der den die Gläubiger in der Insolvenz bekommen.

Der Insolvenzplan – schuldenfrei nach wenigen Monaten

Die Entschuldung per Insolvenzplan binnen Jahresfrist ist eine gute Vorgehensweise zur Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz.

Der Insolvenzplan ist ein Schuldenvergleich unter gerichtlicher Aufsicht, den der Schuldner den Gläubigern anbietet. Im Gegensatz zum außergerichtlichen Schuldenvergleich, muss beim Insolvenzplan nicht jeder Gläubiger zustimmen. Die einfache Mehrheit der zum Abstimmungstermin anwesenden Gläubiger reicht aus.

Auch für Verbraucher gibt es die Möglichkeit, einen Insolvenzplan zu beantragen. Bisher gab es diese nur für Unternehmer und Selbständigen. Dieser beinhaltet eine Einmalzahlung an die Gläubiger, welche häufig nur 5-10% der Verbindlichkeiten beträgt.

Eckpunkte der Insolvenzvermeidung

Bei der Insolvenzvermeidung ist der Schuldner für die Abwicklung verantwortlich und kümmert sich um die jeweils vereinbarten Zahlungen. Nach Eingang der Geldes tritt die sofortige Entschuldung ein. Alles verläuft unbürokratisch und ohne weitere Kontrollen..

Die Einträge aus der Schufa und dem Schuldenregister werden gelöscht, somit ist das zukünftige Leben unproblematisch. Der Betroffene ist handlungsfähig, sollte jedoch aus den Erfahrungen gelernt haben.