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Kontakt Schuldnerberatung:  02151 - 32614080163 - 7432957

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Insolvenz - Ausgangslage der Schuldner

Ist ein Unternehmen oder eine Privatperson nicht mehr in der Lage seine Zahlungen aufzunehmen, spricht man von zahlungsfähig (§ 17 InsO). Das ist die Grundlage für eine Insolvenz.

Hierzu hat der Gesetzgeber verschiedene Verfahren eingeführt, welche klar geregelt sind. Die Verfahren sind die Privatinsolvenz (Verbraucherinsolvenz) und die Regelinsolvenz (Firmeninsolvenz).

In Deutschland wird eine Anerkennung als geeignete Stelle im Sinne des § 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO von der Landesbehörde erteilt. Leider kann man hieraus keinen Qualitätsnachweis für die karitativen Beratungsstellen herleiten. Der häufig verwendete Begriff der „staatlichen Anerkennung“ bezieht sich daher ganz allein auf eine Berechtigung zur Ausstellung einer einzigen Bescheinigung; die der Erfolglosigkeit des vorgeschriebenen außergerichtlichen Einigungsversuchs im Rahmen eines Verbraucherinsolvenzverfahrens. Ob allerdings eine Bescheinigung einer Erfolglosigkeit durch eine Sozialpädagogen oder Sozialarbeiter wirklich gerechtfertigt ist, wage ich hier zu bezweifeln.

Vielleicht liegt es auch daran, dass karitativeStellen, wie Caritas, AWO, Diakonisches Werk usw. nur wegen ihrer„hoheitlichen Aufgaben“ die Anerkennung als geeignete Stelle im Sinne des § 305Abs. 1 Nr. 1 InsO automatisch erhalten?

Bei Fragen stehen wir Ihnen helfend zur Seite.

Unsere Leistungen für Sie

  1. Wir begleiten und betreuen Sie während der gesamten Insolvenzphase
  2. Wir bieten Ihnen darüber hinaus gerne eine Langzeitbetreuung an
  3. Wir führen keine Insolvenzberatung durch, dass geschieht durch einen Fachanwalt


Weitere Informationen finden Sie unter:

Privatinsolvenz / Verbraucherinsolvenz

Regelinsolvenz / Firmeninsolvenz

Insolvenzvermeidung ist eine Alternative

Die Insolvenzvermeidung ist gegenüber einem Insolvenzverfahren eine gute Alternative. Zusammen mit den Gläubigern wird ein Vergleich geschlossen, dessen Grundlage ein aussagekräftiger Regulierungsplan ist.

Entscheidend ist, dass der Schuldner die ausstehenden finanziellen Mittel organisiert. Hierbei ist es angebracht, dass der Betrag höher ist, als der den die Gläubiger in der Insolvenz bekommen.

Eckpunkte der Insolvenzvermeidung

Bei der Insolvenzvermeidung ist der Schuldner für die Abwicklung verantwortlich und kümmert sich um die jeweils vereinbarten Zahlungen. Nach Eingang der Geldes tritt die sofortige Entschuldung ein. Alles verläuft unbürokratisch und ohne weitere Kontrollen..

Die Einträge aus der Schufa und dem Schuldenregister werden gelöscht, somit ist das zukünftige Leben unproblematisch. Der Betroffene ist handlungsfähig, sollte jedoch aus den Erfahrungen gelernt haben.

Sichern Sie Ihre Zukunft

Durch ein paralleles Handeln wird vermieden, dass die persönliche Restschuldbefreiung verloren geht.

Darüber hinaus sind die Gespräche mit den Gläubigern und die Aufstellung eines Schuldenbereinigungsplanes nicht zu vernachlässigen. Jeder soll wissen, wie die Zeit nach einem erfolgreichen Abschluss des Vergleichs verlaufen wird.

Der Insolvenzplan

Die Entschuldung per Insolvenzplan binnen Jahresfrist ist eine gute Vorgehensweise zur Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz.

Der Insolvenzplan ist ein Schuldenvergleich unter gerichtlicher Aufsicht, den der Schuldner den Gläubigern anbietet. Im Gegensatz zum außergerichtlichen Schuldenvergleich, muss beim Insolvenzplan nicht jeder Gläubiger zustimmen. Die einfache Mehrheit der zum Abstimmungstermin anwesenden Gläubiger reicht aus.

Ergebnis dieses Plans muss sein, dass der Gläubiger mehr Geld als bei einer regulären Insolvenz vom Schuldner zurückbekommt.

Die Zustimmung zum Insolvenzplan ist gesetzlich gewollt, denn das vermindert die Verfahrensanzahl an Insolvenzen bei den Gerichten.

Haben Sie noch Fragen?

Privatinsolvenz / Verbraucherinsolvenz

Die Privatinsolvenz oder auch Verbraucherinsolvenz genannt, mit anschließender Restschuldbefreiung, bietet dem Schuldner einen Weg aus der Überschuldung. Die Insolvenzzeit liegt seit dem 01.07.2014 bei drei, fünf und sechs Jahren.

Für ehemalige Selbstständige gilt: Gibt es keine Forderungen aus dem Arbeitsverhältnis (Finanzamt / Krankenkassen) und weniger als 20 Gläubiger, wird ebenfalls die Privatinsolvenz eingeleitet.

Das Ziel der Insolvenz ist, dass die Schulden bei den Gläubigern abgegolten sind, egal wie hoch die Schuldenlast war und wie viele Gläubiger der Betroffene hatte. Zusätzlich wird durch den Pfändungsschutz das Leben des Schuldners abgesichert..

Ablauf der Privatinsolvenz

Das außergerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren

Hierbei geht der Gesetzgeber davon aus, dass eine gewisse „Gleichheit“ zwischen Gläubiger und Schuldner geschaffen wird. Dieses Verfahren sieht vor, dass der zahlungsunfähige Schuldner mit den Gläubigern versucht eine Einigung zu erzielen.

Erst wenn der außergerichtliche Versuch zur Einigung gescheitert ist, kann man den Antrag zur Eröffnung des gerichtlichen Insolvenzverfahrens zusammen mit der Bescheinigung des Scheiterns beim Amtsgericht einreichen.

Das gerichtliche Verfahren


Das gerichtliche Verfahren ist Bestandteil des Insolvenzverfahrens. Mit Beschluss des Amtsgerichts, wird das Eröffnungsverfahren angekündigt. Das Vermögen des Schuldners dient nunmehr der gemeinschaftlichen Befriedigung aller Gläubiger.

Im Vordergrund stehen dabei die Gläubigerinteressen.

Weitere Informationen:

Regelinsolvenz - die eigentliche Verfahrensform

Die Regelinsolvenz ist die eigentliche Verfahrensform für Selbstständige und ehemalige Selbstständige, die mehr als 19 Gläubiger, offene Sozialversicherungsbeiträge und / oder ausstehende Löhne haben.

Die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens setzt voraus, dass einer der gesetzlichen Eröffnungsgründe vorliegt. Hier sind folgende Gründe denkbar: Häufigster und wichtigster Eröffnungsgrund ist die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners (§ 17 InsO). Der Schuldner kann aber auch bereits die Eröffnung beantragen, wenn die Zahlungsunfähigkeit nur droht (§ 18 InsO).

Der Eröffnungsgrund der drohenden Zahlungsunfähigkeit kann eine Hilfestellung für Unternehmen sein, die aufgrund besonderer Umstände – Ausfall von wesentlichen Forderungen, Wegfall von Märkten etc. – in einer absehbaren Zeit in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. In solchen Fällen sollte nicht abgewartet werden, bis die Zahlungsunfähigkeit eintritt, sondern das Unternehmen sollte bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt in der Lage sein, zu handeln und Dritte einzuschalten.

Der Ablauf des Insolvenzverfahrens

Während des Insolvenzverfahrens verpflichtet sich der Schuldner, sein pfändbares Vermögen und Einkommen zur Verfügung zu stellen. Die Pfändungsgrenze und die Freigrenze werden durch die Vorschriften der ZPO (Zivilprozessordnung) geregelt.

Mangels Masse abgelehnt gehört der Vergangenheit an:


Die meisten Anträge auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurden in der Vergangenheit mangels Masse abgelehnt, d. h. die Vermögensmasse reichte nicht aus, die Kosten des Verfahrens zu decken. Aufgrund einer neuen Stundungsregel wird dieser Ablehnungsgrund nicht mehr den Stellenwert, wie in der Vergangenheit, erreichen.

Vielleicht haben Sie noch Fragen? Dann haben wir hier ein paar nützliche Links für Sie: