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Schuldnerberatung Vitovec
 

Fallbeispiel 9

Stefan S., Familienvater, wird bald wieder schuldenfrei und kann dank Existenzsicherungsberatung seiner Familie wieder einen Wunsch erfüllen.

Ausgangssituation

Stefan S., 34 Jahre alt, ist seit einem Jahr arbeitslos, seine Frau Daniela S., 30 Jahre alt, ist Hausfrau und hat daher kein Einkommen. Zur Familie gehören zwei Kinder, Nicole, 6, und Daniel, 9 Jahre alt.

Herr S. erhält monatlich 1.340,00 € Arbeitslosengeld I. Die Familie bekommt ausserdem 368 € Kindergeld. Die Familie lebt in soliden sozialen Verhältnissen. Seit einem Jahr allerdings mit grossen Existenz- und Gesundheitsproblemen.

Er und seine Frau waren bei einer staatlichen Schuldnerberatungsstelle, bevor sie mich aufsuchten. Nach Aussage von Herrn S. war der Berater sehr unhöflich und forsch, und ist auf die beiden nicht eingegangen, so, dass diese Gespräche von Seiten der Eheleute S. abgebrochen wurden.


Problembeschreibung

Beim Beratungstermin mit mir schildert Herr P. mir seine aktuelle Situation:

Herr und Frau S. haben vor zwei Jahren einen Kredit bei der Bank aufgenommen, um ein Auto zu finanzieren. Der Kredit beläuft sich auf etwa 17.900,- €. Zudem muss die Familie an ein Elektrogeschäft 1.050,- € für einen neuen Computer zahlen. In einem Schreiben des Energieversorgers wird der Familie bereits die Stromsperre angekündigt. Das laufende Girokonto ist mit 3.000,- € am Überziehungslimit angelangt.

Die Eheleute S. kamen völlig verzweifelt und orientierungslos zum Erstgespräch. Sie leiden unter einem Gefühl der Hilflosigkeit weil sie meinen, den Schulden nicht mehr Herr werden zu können. Dies liess die Eheleute S. fast schon resignieren und die seelische Belastunggrenze erreichen.

Problemlösung = Erfolgsgeschichte

1. Nachdem ich den Eheleuten S. im Erstberatungsgespräch erklärt habe, wie sie mit meiner Hilfe Schritt für Schritt wieder schuldenfrei werden können, setzten wir uns mit dem Stromversorger zusammen und schilderten dem Forderungsmanagement die Situation der Familie S.

2. Im zweiten Schritt empfahl ich den Eheleuten S., Wohngeld beim Wohnungsamt zu beantragen.

In den nun folgenden Gesprächen wurde auch eine Haushaltsplanung mit Auswertung durchgeführt, die dem Ehepaar Planungsicherheit gab. Hierbei stellte sich heraus, dass ein monatliches Defizit von rund 450,00 € überbrückt werden musste.

Um der angedrohten Energiesperre und ggf. Mietrückständen entgegenzuwirken, mussten Prioritäten gesetzt werden.

Nachrangigere Forderungen, wie die Kreditrate und die Ratenzahlung für den Computer, mussten vorerst gestoppt werden.

Über das Arbeitsamt haben wir dann die Verbindlichkeiten beim Stromversorger in Form eines Darlehen decken können.

Frau S. war bereit, einen 400 € - Job zu suchen und wie es der Zufall wollte, hatten wir über einige Kooperationspartner die Möglichkeit, unseren Klienten zu helfen. Nach detaillierter Darstellung der Familiensituation sind Bank und Elektrogeschäft bereit, die Forderungen für einen festgelegten Zeitraum zu stunden und auf eine Verwertung der Sicherheiten vorerst zu verzichten.

3. Eheleute S. fanden durch meine Beratung neuen Mut und Kraft. Durch die Planungssicherheit konnten wir noch kleinere Einsparungen erzielen, so, dass das monatliche Defizit ausgeglichen war und sogar noch einige Euros zum Sparen übrig blieben.

Herr S. konnte im Laufe dieser Zeit auch einen neuen Arbeitsplatz finden. Er konnte die Zahlungen an die Gläubiger wieder leisten.